Knieschmerzen und Knieschmerzarten

In fast allen Fällen werden die Knieschmerzen erstmals beim Treppensteigen oder im Zuge eines Lauftrainings wahrgenommen. Knieschmerzen können aber auch nach längeren Belastungen auftreten. Wichtig ist, dass der Mediziner nach der Ursache sucht – eine frühe Diagnose sorgt für ein besseres Behandlungsergebnis. Nicht immer ist eine Operation die einzige Lösung des Problems – oftmals genügen neue Schuhe oder auch längere Ruhephasen, damit sich das betroffene Kniegelenk erholen kann.

Knieschmerzen

Das Knie schmerzt beim Treppensteigen

Mögliche Ursachen: Kniescheiben-Fehlstellung (Patella-Fehlstellung), Arthrose (retropatellare Kniearthrose – die Arthrose liegt hinter der Kniescheibe), das hintere Kreuzband ist angerissen. Es ist auch zu unterscheiden, ob die Schmerzen beim Hinabsteigen oder Hinaufsteigen auftreten. Beim Aufsteigen ist die Ursache durch die erhöhte Belastung der Kniescheibe, eher in der Arthrose zu suchen, beim Hinabsteigen ist es eher die Instabilität durch den vorderen Kreuzbandriss.

Das Knie schmerzt beim Bergablaufen

Beim Bergauflaufen macht das Knie keine Probleme. Wird es jedoch im Zuge der Abwärtsbewegung belastet, treten Schmerzen auf. Die möglichen Ursachen: Läuferknie (sogenanntes Iliotibiales Band-Syndrom), Fehlstellung, O-Beine (Valgus-Stellung), verkürzte Hüftmuskulatur.

Der Schmerz tritt beim Abstoppen auf

In diesem Fall ist jener Spielraum, der sich im Kniegelenk befindet, zu groß. Die möglichen Ursachen: Riss oder auch Anriss des vorderen Kreuzbandes, mitunter besteht auch ein Meniskusschaden (Meniskusriss).

Der Schmerz tritt beim Autofahren auf

Mögliche Ursache: Risse im Meniskushinterhorn. Zudem sollte die Einstellung des Autositzes überprüft werden.

Knieschmerzen beim Laufen oder Joggen

Treten die Schmerzen nach längeren Sportpausen, sehr intensiven Trainingseinheiten oder bei Trainingsanfängern auf, so sind diese nicht immer besorgniserregend – oftmals handelt es sich um einen Schmerz, der aufgrund der ungewohnt hohen Belastung auftritt. Nehmen die Knieschmerzen wieder ab oder verschwinden in den kommenden Tagen, so liegt wohl keine Verletzung vor.

Das Knie schmerzt beim Beugen oder Strecken

Defizite in Streckung oder Beugung stehen oft in Verbindung mit Unfällen oder Knieoperationen. Mögliche Ursachen: Nach einer Operation des hinteren oder vorderen Kreuzbandes kann es zu einem Streckdefizit kommen – in der Regel handelt es sich um ein nicht richtig sitzendes Transplantat. Zu beachten ist, dass die volle Beugefähigkeit erst nach rund einem Jahr möglich ist. Weitere Ursachen, die nicht in Zusammenhang mit einer Operation stehen: Meniskusschaden, Blut- oder Gelenkerguss, Knochenveränderung, Kapselschrumpfung.

Das Knie schmerzt beim Bücken oder in der Hocke

In der Regel handelt es sich um eine Meniskusverletzung. Es kann sich sowohl um eine Innen- als auch um eine Ausßenmeniskusverletzung handeln. Unbedingt den Arzt kontaktieren.

Das Knie schmerzt beim Springen

In der Regel belasten Sportarten mit sehr raschen Richtungswechseln die Kniegelenke – auch dann, wenn viel gesprungen wird, kann es zu eine sogenannten “Springerknie” kommen. Das Knie wird ständig überbelastet und zwar im unteren Bereich der Patellasehne. Besonders oft sind Sportler bei solchen Sportarten wie Volleyball, Basketball, Leichtakthletik und Fußball betroffen. In diesem Fall ist eine längere Trainingspause erforderlich.

Das Knie schmerzt beim Radfahren

Mögliche Ursachen: Schleimbeutelentzündung, Sehnenentzündung oder Sehnenreizung; mitunter kann auch eine falsche Haltung für Knieschmerzen sorgen, sofern der Sattel falsch eingestellt ist. Zur Sachverhaltsaufklärung sollte der Arzt kontaktiert werden.

Das Knie schmerzt beim Aufstehen

Der “morgendliche Anlaufschmerz”, der oft in Verbindung mit Steifigkeit beobachtet wird, könnte auf eine Kniearthrose hinweisen. Weitere mögliche Ursache: Meniskusschaden. Oft spricht man auch von einem “steifen Knie”.

Die Schmerzen treten beim Knien auf

Mögliche Ursachen: Schleimbeutelentzündung, Sehnenentzündung, Knorpelverschleiß; sehr wohl können die Schmerzen auch nach einer Kreuzbandplastik auftreten, wobei diese Probleme nach rund 12 Monaten zur Gänze aufhören.

Das Knie schmerzt nach einem längeren Spaziergang

Mögliche Ursachen: Durchblutungsstörung, Meniskusschaden. Im Prinzip können alle genannten Ursachen zutreffen und ein Röntgen ode Kernspintomographie können Klarheit schaffen.

Beim Strecken kommt es zu Knirschgeräuschen

Die Krepitation ist für das Knirschgeräusch verantwortlich. Knirschgeräusche sind immer wieder im Zuge von Knorpelschäden zu hören; knirscht also das Knie, so kann das ein Hinweis auf eine Schädigung des Knorpels sein. Weitere Ursachen: Kniegelenkskapsel ist entzündet oder das Kniegelenk ist “trocken” (verminderte Gelenkschmiere). Nach einer bereits erfolgten Knie-OP können ebenfalls im Knie Knirschgeräusche zu hören sein. Es kann auch “Luft” sein, die ungefährlich ist. Für Klarheit sollten die Vorgeschichte und ein Arztbesuch sorgen.

Das Knie “knackt” und “knarzt”

Knackt das Knie im Zuge eines Bewegungsablaufs, so können mehrere Gründe vorliegen: Mitunter liegt es an sehr harmlosen Lufteinschlüssen in der Kniegelenksschmiere, sehr wohl können auch Knorpelschäden, Bänderschäden oder eine Kniegelenksarthrose die Ursachen sein, warum das Kniegelenk “knackt” und “knarzt”. Auch intensive Trainingseinheiten lassen das Kniegelenk knacken.

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Patellaluxationen pro Jahr
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Kreuzbandrisse pro Jahr
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Meniskusrisse pro Jahr

Pferdesalbe gegen Knieschmerzen

Wenn Sie unter akuten Knieschmerzen leiden, kann Ihnen möglicherweise auch Pferdesalbe eine Abhilfe schaffen. Die Pferdesalbe ist schmerzlindernd, hat allerdings keinerlei positive Effekte für den Knorpel. Wenn Sie unter Knieschmerzen leiden, können Sie sich hier zu Pferdesalbe informieren.

Nahrungsergänzungsmittel für Knorpelaufbau mit Glucosaminsulfat und Chondroitin

Zugegebenermaßen muss man als Leidtragender mit einem bestehenden Knorpelschaden die oben erwähnten Methoden, wie muskelaufbau, Knorpelentlastung und ein Annahme von Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden. Der Muskelaufbau kann durch eine geeignete Reha angekurbelt werden. Auch pasende Fitnessstudios – z. B. mit Schwerpunkt auf Rehabilitation können den Muskelaufbau fördern. Selbstständiges Training würden wir nur erfahrenen Sportlern raten, denn eine falsche Belastung kann sehr schnell wie Gift auf ihren geschundenen Knorpel wirken.

Neben Krafttraining und Muskelaufbau können Sie den Knorpelaufbau mit Glucosamin und Chondroitinhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln fördern. Wir möchten Sie aber darauf hinweisen, dass es bereits Studien Studien mit Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat gibt, welche bewiesen haben, dass sowohl Glucosamin als auch Chondroitin bei Menschen und Tieren wirksam sind.

Glucosamin kann Entzüngungen hemmen, lindert aber keine Schmerzen. Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosaminsulfat sind also keine Schmerzmittel, sondern bekämpfen die Ursachen.

Glucosaminsulfat Nahrungsergänzungsmittel sind nicht für Veganer geeignet.

Was Sie beim Knorpelaufbau mit Glucosamin beachten sollten

Viele Therapeuten raten zur Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel auch während der Rehaphase – z. B. nach einer Knie-OP. Der Autor dieses Textes hat diese Knorpelaufbaumittel nach einem Sport Unfall und der Patella Luxation selbst eingenommen und nimmt Glucosamin gegen die vorzeitige Arthrose bis heute ein.

Doch vor allem sollten Sie folgendes bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Glucosamin beachten:

  • die empfohlene tägliche Verzehrmenge in Portionen des Erzeugnisses sollten Sie beachten und nicht überschreiten

  • Nahrungsergänzungsmittel gelten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung

  • Alle von uns vorgestellten Produkte sind außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern zu lagern sind.

Sie müssen aber unbedingt die Dosierung beachten und ihren behandelnden Arzt darauf ansprechen, welche Dosis er für Sie für richtig hält. Die auf der Verpackung angegebene Dosierung kann von Mittel zu Mittel sich unterschieden und hängt vor allem von ihrer Diagnose und dem Stadium der Arthrose ab. Ein aktiver Sportler braucht einfach andere Mengen zur Vorbeugung als ein Patient nach einem Sportunfall, aufgrund eines aktiven Knorpeltraumas. Auch ältere Menschen können durchaus kleinere Dosierungen gebrauchen, als aktive Sportler.

Weiterhin Sollten Sie beachten, dass die Dauer der Einnahme variieren kann. Sie sollten sich die anderen Erfahrungsberichte im Internet durchlesen und sich darauf einstellen, dass eine Besserung des Knorpels nicht in ein paar Wochen zu erreichen ist, sondern je nach Schweregrad in eine sehr lange Einnahmezeit münden kann.

Meinungen & Interviews