Knorpelaufbau und Nahrungsergänzungsmittel nach Kreuzbandriss

Sportlich aktive Menschen haben ein höheres Risiko sich eine Knieverletzung, wie beispielsweise einen Kreuzbandriss, zuzuziehen. Das Kreuzband kann entweder teilweise oder komplett reißen. Auch ist es möglich, dass das vordere oder das hintere Band betroffen ist. Schlimmstenfalls reißen beide Kreuzbänder, wobei das vordere häufiger reist, als das hintere.

Das Kreuzband dient zur Stabilisierung des Kniegelenks. Ohne die Kreuzbänder könnte das Bein einfach wegknicken.

Normalerweise hat das Kreuzband eine hohe Reißfestigkeit. Es ist in der Lage Belastungen von über 200 Kilogramm standzuhalten.

Kreuzbandriss, die Ursachen

Eine Verletzung des Kreuzbandes entsteht meist, wenn auf das Kniegelenk große Kräfte wirken. Dies geschieht bei Sportlern durch Verdrehen des Kniegelenks, aber auch durch übermäßiges Beugen und Strecken sowie durch äußere Gewalteinwirkung.

Bei der Art der Schädigung wird zwischen dem vorderen und hinteren Kreuzband unterschieden.

Besonders gefährdet sind Sportarten, bei denen schnelles Stoppen, blitzschnelle Wechsel der Richtung oder Stürze möglich sind. Daher kann es bei sportlichen Aktivitäten wie Squash, Badminton, Tennis, Fußball oder Skifahren etc. besonders häufig zu einem vorderen Kreuzbandriss kommen.

Das hintere Kreuzband reist meist als Folge äußerer Gewalteinwirkung, wie dies bei einem Tritt z. B. während eines Fußballspiels der Fall sein kann. Allerdings kann ein hinterer Kreuzbandriss nicht nur beim Sport, sondern auch durch einen Verkehrsunfall oder ein sonstiges Unfallgeschehen verursacht werden.

Ein Kreuzbandriss muss nicht zwangsläufig alleine auftreten, sondern kann auch mit weiteren Knieverletzungen einhergehen.

Kreizbandriss

Kreuzbandrisses, mögliche Folgen

Bei einem Kreuzbandriss handelt es sich um eine schwerwiegende Verletzung des Kniegelenks. Um Spätfolgen zu vermeiden, ist es wichtig, dass diese frühzeitig erkannt wird.

Um dauerhafte Schäden zu vermeiden und möglichst rasch wieder aktiv zu sein, ist es empfehlenswert, zu einem zu einem Spezialisten zu gehen.

Wird ein Kreuzbandriss nicht oder nicht rechtzeitig behandelt, können Knorpelschäden, Schäden am Meniskus bis hin zur Arthrose (Verschleiß des Kniegelenks) die Folge sein.

Daher ist es wichtig, aufmerksam zu sein, damit es nicht zu genannten Langzeitschäden kommen kann. Ansonsten kann dies zur Folge haben, dass eine Knieprothese eingesetzt werden muss.

Kreuzbandriss erkennen

Normalerweise macht sich ein Kreuzbandriss durch rasende Schmerzen im Knie bemerkbar. Oftmals begleitet von einem Geräusch und dem Gefühl, als ob sich das Knie verschiebt. Auch ist es möglich, dass das Knie anschwillt, der Bewegungsradius eingeschränkt ist und/oder sich im Bereich des Gelenks ein Bluterguss zeigt.

In seltenen Fällen bemerkt der Patient anfänglich nichts und wird erst auf den Schaden aufmerksam, wenn sich ein unsicherer Gang bemerkbar macht oder das Bein wegknickt.

Ebenso ist es möglich, dass Schmerzen nur bei Belastung oder beim Strecken und Beugen auftreten.

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Patellaluxationen pro Jahr
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Kreuzbandrisse pro Jahr
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Meniskusrisse pro Jahr

Kreuzbandriss, Diagnosemöglichkeiten

Anhand genannter Beschwerden stellt der Arzt seine Diagnose und wird daraufhin die Stabilität der Bänder testen. Dazu macht er den sogenannten „Schubladentest“. Bei diesem Test schaut der Arzt, wie weit er den Oberschenkel gegen den Unterschenkel des Patienten verschieben kann. Hierzu stehen dem Arzt als Anhaltspunkt bestimmte Werte zur Verfügung. Wird ein solcher Wert überschritten, ist dies ein Zeichen für einen Kreuzbandriss.

Außerdem wird der Arzt eine Röntgenuntersuchung anordnen. Meist handelt es sich dabei um eine Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt. Auf diese Weise kann der Arzt beurteilen, ob nicht nur das Kreuzband in Mitleidenschaft gezogen ist, sondern auch seitliche Bänder und der Meniskus. Außerdem wird bei diesem Verfahren die Schädigung des Knorpels angezeigt, was bei normalen Röntgenbildern nicht der Fall ist.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit der Gelenkspiegelung (Arthroskopie). Diese Diagnose ist sehr genau, da sie die Verletzungsausdehnung zusätzlich in der Tiefe erfasst.

Kreuzbandriss Behandlungsmethoden

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Hier kommt es zum einen auf den Schweregrad der Verletzung an, ob es sich um einen vorderen oder hinteren Kreuzbandriss handelt, aber auch auf das Alter des jeweiligen Patienten sowie dessen (sportlicher) Betätigung. Außerdem spielen mögliche weitere Schäden eine Rolle.

Dem Arzt stehen dann die sogenannten konservativen sowie die operativen Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Zunächst wird das Knie gekühlt und das Bein hochgelegt. Sobald die Schwellung und damit die Entzündung abgeklungen sind, beginnt der Arzt mit der eigentlichen Behandlung.

Zu den konservativen Behandlungsmethoden gehört u. a. die Physiotherapie. Diese dient dazu, die Muskulatur wieder aufzubauen, um so das Knie zu stabilisieren. Auch kommen Kälte- und Schmerztherapie in Betracht.

Bei einem operativen Eingriff, wird eine funktionstüchtige Sehne aus körpereigenem Gewebe des Patienten entnommen, um diese gegen das gerissene Kreuzband auszutauschen.

Eine Operation wird in der Regel minimal-invasive unter Einsatz eines Endoskops durchgeführt, da diese den Organismus deutlich weniger belastet. Auf diese Weise bleiben kleinere Narben zurück und das Risiko der Wundinfektion ist ebenfalls geringer.

Knorpelaufbau, unterstützende Methoden

Um die Heilung voranzutreiben, ist es äußerst wichtig, verschiedene Methoden zu kombinieren.

Hier bieten Rehabilitationsmaßnahmen, aber auch Nahrungsergänzungsprodukte, die den Knorpelaufbau unterstützen, gute Chancen.

Die Reha dient der Schmerzreduzierung, der Koordination, der Mobilität sowie dem Muskelaufbau. Außerdem wird dort gezeigt, wie das Gelenk richtig be- und entlastet wird. Diese Maßnahmen sind nur unter Anleitung von erfahrenen Personen, wie Physiotherapeuten etc. durchzuführen, da der geschädigte Knorpel bei falscher Belastung weiter geschädigt werden kann.

Als Nahrungsergänzungsmittel, die dem Knorpelaufbau dienen, kommen in erster Linie Glucosamin und Chondroitin sowie Collagen-Hydrolysat zur Anwendung. Auch Vitamine, Pflanzenstoffe sowie Omega-3-Präparate wirken unterstützend.

Neben einer entzündungshemmenden Wirkung fördern Nahrungsergänzungsmittel den Knorpelaufbau, verbessern die Beweglichkeit und Belastbarkeit sowie die Viskosität der Gelenkschmiere.

Nahrungsergänzungsmittel für Knorpelaufbau mit Glucosaminsulfat und Chondroitin

Zugegebenermaßen muss man als Leidtragender mit einem bestehenden Knorpelschaden die oben erwähnten Methoden, wie muskelaufbau, Knorpelentlastung und ein Annahme von Nahrungsergänzungsmitteln kombiniert werden. Der Muskelaufbau kann durch eine geeignete Reha angekurbelt werden. Auch pasende Fitnessstudios – z. B. mit Schwerpunkt auf Rehabilitation können den Muskelaufbau fördern. Selbstständiges Training würden wir nur erfahrenen Sportlern raten, denn eine falsche Belastung kann sehr schnell wie Gift auf ihren geschundenen Knorpel wirken.

Neben Krafttraining und Muskelaufbau können Sie den Knorpelaufbau mit Glucosamin und Chondroitinhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln fördern. Wir möchten Sie aber darauf hinweisen, dass es bereits Studien Studien mit Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat gibt, welche bewiesen haben, dass sowohl Glucosamin als auch Chondroitin bei Menschen und Tieren wirksam sind.

Glucosamin kann Entzüngungen hemmen, lindert aber keine Schmerzen. Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosaminsulfat sind also keine Schmerzmittel, sondern bekämpfen die Ursachen.

Glucosaminsulfat Nahrungsergänzungsmittel sind nicht für Veganer geeignet.

Was Sie beim Knorpelaufbau mit Glucosamin beachten sollten

Viele Therapeuten raten zur Einnahme dieser Nahrungsergänzungsmittel auch während der Rehaphase – z. B. nach einer Knie-OP. Der Autor dieses Textes hat diese Knorpelaufbaumittel nach einem Sport Unfall und der Patella Luxation selbst eingenommen und nimmt Glucosamin gegen die vorzeitige Arthrose bis heute ein.

Doch vor allem sollten Sie folgendes bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Glucosamin beachten:

  • die empfohlene tägliche Verzehrmenge in Portionen des Erzeugnisses sollten Sie beachten und nicht überschreiten

  • Nahrungsergänzungsmittel gelten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung

  • Alle von uns vorgestellten Produkte sind außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern zu lagern sind.

Sie müssen aber unbedingt die Dosierung beachten und ihren behandelnden Arzt darauf ansprechen, welche Dosis er für Sie für richtig hält. Die auf der Verpackung angegebene Dosierung kann von Mittel zu Mittel sich unterschieden und hängt vor allem von ihrer Diagnose und dem Stadium der Arthrose ab. Ein aktiver Sportler braucht einfach andere Mengen zur Vorbeugung als ein Patient nach einem Sportunfall, aufgrund eines aktiven Knorpeltraumas. Auch ältere Menschen können durchaus kleinere Dosierungen gebrauchen, als aktive Sportler.

Weiterhin Sollten Sie beachten, dass die Dauer der Einnahme variieren kann. Sie sollten sich die anderen Erfahrungsberichte im Internet durchlesen und sich darauf einstellen, dass eine Besserung des Knorpels nicht in ein paar Wochen zu erreichen ist, sondern je nach Schweregrad in eine sehr lange Einnahmezeit münden kann.

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